Bericht zur Malreise Taormina 08, Silvia Hahn
Malen zwischen dem Teatro Greco und dem Etna!
Die Vorfreude war riesig: Eine Woche nur Malen und dann noch in Taormina, einer Stadt, die sich einen Namen in vielerlei Richtung gemacht und in den letzten zwei Jahrhunderten Größen aus Kunst, Kultur und Politik magisch angezogen hat. Und nun auch wir – 8 Malende (zzgl. einer nichtmalenden Ehepartnerin) um Marie-Hélène H.-Desrue.
Die rosafarbene, traditionsreiche Villa Schuler mit herrlichem Mehrblick von Terrasse und unseren Zimmern war uns eine wunderbare Bleibe – obwohl ich sie nachts manchmal gern aus dem pulsierenden Ort getragen hätte (zum Glück gibt es Ohropax). Mit einem Super-Frühstück auf der Terrasse (u. a. leckere Obstteller - Hmmm) starteten wir in den Tag, begaben uns in den sizilianischen Farbenrausch, vermieden möglichst die Touristenmeile, erlagen der Faszination des antiken Teatro Greco, erklommen -zig Stufen nach Castelmola, stiegen hinab zur Isola Bella, tauchten ein in die botanischen Gärten mit dem üppigen Grün und übten bei allem SEHEN.
Neben der Wasserflasche war immer das Mal- und Zeichenwerkzeug griffbereit: Zum Skizzieren der südlichen Architektur (Perspektive!), zum Malen der Pflanzenwelt (Strukturen!), von umgebenden Details oder kleinen Landschaften (repoussoir nicht vergessen!). Marie-Hélène, mit viel Energie und Ideen geladen, gab Hinweise zur Komposition, zu Farbvarianten, Techniken usw. und hatte auch immer ein paar nette Worte bei missratenen Versuchen.
Man merkte kaum, wie die Tageszeit verflog und die Abende kamen: Pinsel, Kreiden, „magische“ Stifte hatten auch andere Wellen angestoßen - für nette Gespräche untereinander bis spät in die lauen südlichen Nächte hinein. Eine Maltruppe hatte sich zusammengefunden, die der deutschen National-Elf für die EM temperament-volle mentale Unterstützung vor dem Fernseher gab, dabei den wieder aktiven Ätna mit seinem roten Lavastreifen am Nachthorizont im Visier hatte, einen Musikabend ums Klavier (Danke Dieter!) improvisierte und auch „Gruppen-Urlaubskarten“ schrieb. Und es wurde viel gelacht!
So stand das Kofferpacken am letzten Tag erst in der Nacht auf dem Programm: Alle waren tagsüber beim Malen im großen Hotelgarten zur Höchstform aufgelaufen, bannten ein Motiv nach dem anderen aufs Papier und konnten kaum zum Ende kommen. Ende? Für manchen kommt jetzt nur eine Pause bis zur nächsten Malreise.
Silvia Hahn
Der Veranstaltungsort
Marie-Hélène H.-Desrue
Malen zwischen dem griechischen Theater und dem Etna.Bitte Flyer anfordern
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Marie-Hélène H.-Desrue
Seboldstr. 1
D-76227 Karlsruhe
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Telefon: +49 - (0) 721- 46 23 43
Telefax: 07222 966753
E-Mail: mahe@h-desrue.de
www.h-desrue.com
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