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MerkzettelKurse im Kunsthof Maxen

Tagebuch über einen Malkurs in Maxen, einem malerischen Ort zwischen Dresden und Sächsischer Schweiz.


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Da sitzen wir, die Schülerin Beate, die ein paar Tage nichts von Schule und Abi hören möchte, die Galeristin Verena, die mal kleine Künstler um sich haben möchte, Marion, die Krankenschwester, die raus muss aus dem Stress, Volker, Versicherungsmakler mit Hang zum Aquarellieren, die Kursleiterin aus Berlin, die hofft, was dazu zu lernen, Rosi, die Beziehungsprobleme rausarbeiten möchte. Gertrud hat zum 70sten einen Gutschein geschenkt bekommen und freut sich, dass sie mal mit jüngeren Menschen zusammen ist.
Steffen, der Kursleiter, ein freundlich lächelnder Mann, Mitte 40, begrüßt uns. Wir schreiben Namenskärtchen, jeder erzählt ein bisschen aus seinem Leben, da wird auch mal gelacht. Der Kaffee ist schon alle und Gertrud kocht neuen. Wir besprechen den Tagesablauf und richten unsere Arbeitsplätze ein. Platz ist genug, jeder bekommt einen großen Tisch für sich. Steffen begutachtet unsere Arbeitsmaterialien und ist zufrieden. "Heute gehen wir raus, draußen ist es wärmer als drinnen". Zeichenblock, Stift, Radiergummi, Hocker. Der Hof, die Wiese ist groß, Motive in Hülle und Fülle. "Macht was Einfaches, das ist nur eine Fingerübung" sagt Steffen. "Das Sehen müssen wir wieder lernen. Denkt an Flächen und Zwischenräume". Jedem schaut er aufs Blatt, bei jedem hat er Tipps und verrät einen Trick. Kleine Komplimente wirken aufbauend.
"Mittagspause!"
Alle haben Hunger. Die frische Luft, die Konzentration, die neue Umgebung machen Appetit. Wir gehen zum Gasthof, durch den Hof des Rittergutes, fünf Minuten Weg. Satt und fröhlich schwatzend kehren wir zurück und gönnen uns noch 20 Minuten Pause. Einige verkriechen sich im Zimmer, andere machen einen Spaziergang in die Natur. Die Gegend ist so ruhig, so schön und friedlich.
Wie im Fluge vergeht der Nachmittag. Der erste Tag hat alle erschöpft. Noch ein Telefonat mit dem Freund, etwas lesen, ein Stündchen im Atelier weitermachen, das auch abends genutzt werden kann. "Der Letzte macht das Licht aus und schließt die Scheune ab".

Am folgenden Tag, alle haben tief und fest geschlafen, sind wir schon lockerer. Das Frühstück ist hervorragend, wir sitzen draußen unterm Sonnenschirm und essen und essen, sodass wir uns das Mittagessen fast sparen können. Wir arbeiten konzentriert, ab und zu eine kleine Pause, man setzt sich in die Sonne, genießt die Wärme und sieht mit geschlossenen Augen sein Bild weiterwachsen.
Abends lädt uns der Inhaber Peter Reindl zu einem Kinoabend ins Café ein: Aus seiner DVD-Sammlung sehen wir einen kleinen Film über Maxen."Ihr müsst wissen, wo ihr seid, Maxen ist etwas Besonderes". Anschließend sehen wir "Vincent van Gogh", daneben Knabberkram, ein Glas Wein und dann ins Bett.
Am dritten Tag hat Volker eine Kreativitätskrise und die meisten fühlen genau so. Steffen bringt uns mit viel Einfühlungsvermögen wieder auf Kurs. Am Ende des Tages sind wir doch alle zufrieden. Ja! Wir machen Fortschritte! Heute Abend machen wir uns schön. Wir fahren zum Schloss Weesenstein in den Braukeller. "In einer Brauerei gibt es keinen Wein!" Trotzdem war es ein schöner Abend.
Donnerstag: Steffen führt uns zum "Blauen Häusel", einem Lustschlösschen am Rande von Maxen, das sich wie eine kleine Moschee mit herrlichem Blick über das Müglitztal erhebt. Jutta. die Besitzerin, erzählt liebevoll von Raden Saleh, vom Entstehen, Verfallen und Wiedererwachen der sonderbaren kleinen Moschee. Wir stürzen uns mit Stift, Farben und Papier auf dieses Motiv, der eine detailliert naturalistisch, der andere abstrakt. Welche darstellerischen Gegensätze!
Abends essen wir zum Abschied gemeinsam im Gasthof. Peter Reindl ist mit von der Partie und erzählt kleine Geschichten von diesem schönen Ort.
Am letzten Tag werden noch kleine Korrekturen an unseren Bildern, unseren "Kindern" der letzten Tage, vorgenommen. Wir können uns nicht los reißen von der Arbeit. Endlich heißt es Schluss machen! Große Abschlussbesprechung! Pinsel auswaschen, zusammenpacken. Alle sind erstaunt, was diese Tage bewirkt haben. Wir haben die Welt draußen vergessen, wir und unsere Arbeit waren der Mittelpunke des Geschehens! So muss es sein!
Herzlichen Dank an Steffen und den Kunsthof Maxen
P.S. Marion hat es gut. Sie bleibt noch zwei Tage im Kunsthof und will mit ihrem Freund Dresden, Schloss Pillnitz und vielleicht auch die Sächsische Schweiz erkunden. 

Der Veranstaltungsort

Das Haupthaus mit Gästezimmern und Café Kunsthof Maxen bei Dresden,

Anders sehen lernen? Farben fließen lassen? Handfestes Kunst-know-how erwerben und vertiefen? Landschaftseindrücke künstlerisch umsetzen? Die eigene Mal-Handschrift entdecken? Und das in wunderschöner Lage und besonderer Atmosphäre?

Termine und weitere Informationen


Anbieter

Kunsthof Maxen
Peter Reindl

Maxener Str. 77
D-01809 Müglitztal OT Maxen
Deutschland

Telefon: +49 - (0)173-610 29 45

E-Mail: info@kunsthof-maxen.de
www.kunsthof-maxen.de


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