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MerkzettelMalen und Zeichnen in der Toskana

In der Villa del Monte, umgeben von Pinien und Weinbergen, oder auf Ausflügen nach San Gimignano und Certaldo übten wir uns im Akt- oder Portätmalen nach Modellen oder wir hielten den atemberaubenden Blick über das Tal in Aquarellen fest.


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Im April 2006 nahm ich zum ersten Mal an einen zweitägigen Aktmalkurs bei Brigitte Guhle in Seligenstadt teil. Ich hatte bis dahin keinerlei Vorkenntnisse, weder im Malen mit Kohle oder Bleistift noch in der Aktmalerei. Hier bekam ich bekam das Angebot, an einer einwöchigen Malreise in die Toskana teilzunehmen. Dies war schon immer ein Traum von mir und so sagte ich zu.

Los ging es am Samstag, den 29.04.2006. Nach der zehnstündigen Autofahrt, erst durch Deutschland, über den Brenner, durch Tirol, die Po-Ebene und zu guter letzt durch die wunderschöne toskanische Landschaft mit Ihren Pinienbäumen und Weinbergen, sind wir am Ziel angekommen. Schon von weitem sah man auf einer Anhöhe die traumhafte Villa del Monte. Das Landgut wurde im 18. Jahrhundert erbaut und liegt zwischen San Gimignano und Certaldo. (BILD 1)

Die Zimmer die Villa sind liebevoll und rustikal eingerichtet, die Anlage und der Garten sind naturbelassen und sehr gepflegt.  Es machte Spaß, einfach auf dem Grundstück zu spazieren, im Schatten der Pininen- oder Olivenbäume zu verweilen, am Pool zu liegen und einfach die herrliche Aussicht auf San Gimignano oder das toskanische Tal und die Weinberge zu genießen.

Unsere Gruppe bestand aus 19 Leuten, darunter Brigitte Guhle und die beiden Aktmodelle Nadine und Auriel. Nicht alle Teilnehmer waren Künstler. Auch deren Partner waren dabei. Mein Mann nahm ebenfalls an der Reise teil.

Am Samstag Abend gab es erstmal ein gegenseitiges Kennenlernen beim Abendessen. Hier möchte ich gleich ein Wort zur Küche sagen: Unsere Köchin Susanne zauberte sehr leckeres toskanisches Essen und ausgefallene Gerichte, raffiniert zubereitet. Natürlich wurde auch köstlicher Wein aus der Umgebung gereicht.
Das gemeinsame Frühstück und Abendessen hat jeden Tag sehr viel Spaß gemacht. Wir haben viel gelacht, uns kennengelernt und unser Wissen und die Erfahrungen zur Malerei untereinander ausgetauscht.

An den darauffolgenden Tagen zeichneten wir morgens von 10 - 13 Uhr hauptsächlich Akt. Anfangs mit Kohle, dann auch mit Bleistift, Pastellkreiden, Aquarellfarben und -stiften. Für ein Bild hatten wir in der Regel 30 Minuten Zeit. Dazwischen kamen auch kurze Posen (Dauer etwa 3-5 Minuten).  Gerade bei den kurzen Posen gewinnt man den Blick fürs Wesentliche. 

Je nach Wetter und Temperatur malten wir entweder in einem Raum der Villa oder draußen auf der Terrasse. (BILD2)

Wenn Hilfe von Nöten war, hat uns Brigitte Guhle immer unterstützt und Tipps zur Perspektive oder zum Bildaufbau gegeben. Was in meinen Augen am wichtigsten war: sie lässt einem genügend Freiraum, um seine eigenen Ideen umzusetzen, seinen eigenen Stil zu entwickeln und die eigene Kreativität zu entfachen.

Am Montag Nachmittag wagten wir uns dann an ein Portrait anhand einer Fotovorlage. Ich selbst habe vorher noch nie ein Portrait gemalt und war noch etwas unsicher, wie ich beginnen sollte. Frau Guhle hatte mehrere Vorlagen dabei: diese reichten von Fotos alter Indianer, afrikanischer Frauen über Stars wie Elizabeth Taylor oder Halle Berry. Für jeden war etwas dabei!

Frau Guhle half mir beim Anfang und machte mir Mut!  Auch hier bekamen wir wieder hilfreiche Tipps zur Umsetzung des Portraitfotos zum gemalten Bild, Erklärung der Tonwerte und Hilfe beim Zeichnen der Mimiken und Gesichtszüge. Es macht Freude, wenn ein Bild gelingt und macht Lust auf mehr! (BILD 3)

Danach haben wir uns zum Ausklang des Tages auf dem Gut verteilt und Landschaftsaquarelle gemalt. Inspiration hatten wir genug, denn von der Villa del Monte hat man einen atemberaubenden Blick über das Tal bis hinüber nach San Gimignano. 

Am Dienstag Nachmittag machten wir bei sonnigem Wetter einen Ausflug nach Certaldo. In der Altstadt haben wir uns ein schönes Plätzchen zum Malen gesucht und versucht, die Stimmung der umliegenden Landschaft in einem Bild einzufangen. Jeder malte mit dem Medium, das ihm am meisten Spaß machte. Es war faszinierend zu sehen, dass viele den gleichen Landschaftsausschnitt malten, jedoch mit unterschiedlichen Materialen: Aquarell, Acryl, Pastell, Kreide und Bleistift. Jedes Bild war individuell und auf seine Art verzaubernd!

Dies war nun schon der dritte Tag der Malreise. Ich merkte, wie mir das Malen und Zeichnen schon leichter fiel. Jeden Tag den Pinsel oder den Stift in die Hand zu nehmen, brachte mir enorm viel. Und das Malen in der Gruppe machte sehr viel Spaß! Man lernte auch von den Anderen und konnte sich dort Ideen und Anregungen holen. (BILD 4)

Dann haben wir uns einen älteren, knuffigen Italiener namens Baldino geschnappt und ihn überredet, für uns Modell zu sitzen (Portrait versteht sich). Es war für mich zuerst ungewohnt unter ständiger Beobachtung von Anwohnern und Touristen zu malen. Aber es hat unglaublich viel Spaß gemacht und war eine tolle Erfahrung! 

Am Mittwoch hatten wir einen freien Tag. Wir entschlossen uns, gemeinsam einen Ausflug in das 50 km entfernte Siena zu machen und haben den Tag mit bummeln, Kaffee trinken, Eis essen und entspannen verbracht! Es war ein schöner Ausgleich, jedoch freute ich mich schon auf den nächsten Tag und konnte es kaum erwarten, wieder den Pinsel zu schwingen.

Donnerstags fuhren wir zum Malen nach San Gimignano.
San Gimignano ist eine wunderbare alte Stadt mit vielen kleinen verwinkelten Gässchen, tollen Häuserfassaden und viel Charme. Sie ist auf jeden Fall einen Besuch wert, wobei die Abendstunden angenehmer sind, da dann viele Touristen bereits weitergereist sind. Hier haben wir beispeilsweise Häuser gemalt, Landschaften eingefangen oder Passanten skizziert. Der Ausflug war toll, denn so lernt man auch Land und Leute kennen!

Freitag war unser letzter Tag. Nachmittags hat sich unsere Kursteilnehmerin Julia bereit erklärt, für uns Portrait zu sitzen. Sie band sich einen afrikanischen Turban, es war ein tolles Motiv!

Am Abend machten wir eine kleine "Ausstellung". Jeder hat fünf seiner schönsten Bilder ausgesucht und auf dem Boden oder den Staffeleien präsentiert. Während des Kurses habe ich selten die Bilder aller anderen gesehen, meist nur die Bilder der Teilnehmer, die neben mir standen.
Es war interessant festzustellen, wie sehr man seine Fähigkeiten in den letzten Tagen gesteigert hat und erstaunlich, was manche für Kunstwerke während der Malreise erschaffen hatten. 
Es war ein gelungener Abschluß! (BILD 5)

So langsam neigte sich der Urlaub dem Ende zu...leider. Wir haben den letzten gemeinsamen Abend noch sehr genossen und viel gelacht. Es war ein unvergesslicher Urlaub in der Toskana. Ich habe viel gelernt, eine Menge Spaß gehabt, tolle Leute kennen gelernt und Freundschaften geschlossen. Der Abschied fiel schwer!

Mein Mann und ich haben anschließend noch 2 Tage in Florenz verbracht und sind erst dann schweren Herzens, jedoch mit einer Vielzahl von Bildern und Erinnerungen nach Hause gereist.

Ich möchte mich hier nochmals bei Brigitte Guhle und allen Teilnehmern für dieses tolle Erlebnis bedanken. Es war ein unvergesslicher Urlaub!

Melanie Gillhausen 

Der Veranstaltungsort

Malreise Toskana - Portrait, Akt, Landschaft Portrait, Akt, Landschaft in der Toskana

Unser Mal- und Zeichenworkshop findet Im Herzen des Chianti statt. Zwischen Florenz und Siena liegt das Ferienhaus "La Certaldina" mit Blick auf die Olivenhaine und Weinberge inmitten eines mediterranen Gartens.

Termine und weitere Informationen


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Anbieter

Atelier Brigitte Guhle

Aukammallee 1
65191 Wiesbaden
Deutschland

Telefon: +49-(0)611-2056500

E-Mail: info@brigitteguhle.de
www.brigitteguhle.de

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